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ADS findet prominente Mitstreiter

Die Aktion Deutsche Sprache (ADS) in Hannover hat außerordentlich prominente Mitstreiter im Kampf für gutes Deutsch und gegen Anglizismen gefunden. Sowohl der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff als auch die aus Niedersachsen stammende Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen haben auf die Aufforderung des ADS-Vorsitzenden Dr. Hermann Neemann sehr positiv reagiert. Er hatte auf das Beispiel und die Vorreiterrolle des Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer hingewiesen, in seinem Ministerium auf die deutsch-englische Mischmaschsprache zu verzichten und keine Anglizismen mehr zu verwenden, und dieses zur Nachahmung empfohlen.
Darauf antwortete der Staatssekretär in der niedersächsischen Staatskanzlei, Dr. Lothar Hagebölling, im Auftrag des Regierungschefs Christian Wulff u.a.: „Sie stellen in Ihrem Schreiben eindrücklich dar, dass wir an Stelle der zunehmenden Verwendung von Anglizismen zu unserer deutschen Sprache zurückkehren sollten. Mit diesem Anliegen laufen Sie bei Herrn Wulff und auch bei mir offene Türen ein. Gerade der Ministerpräsident setzt sich seit langer Zeit für die Bewahrung der deutschen Sprache ein und wird natürlich auch in Zukunft daran festhalten. Darüber hinaus haben wir diese Thematik auch in unserer Runde der Staatssekretäre erörtert und dafür geworben, auf englische Begriffe nach Möglichkeit zu verzichten.“
Die Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen ließ aus ihrem Ministerium mitteilen: „Wir alle haben eine Verantwortung für den Umgang mit der deutschen Sprache. Dies ist wichtig und im täglichen Umgang mit einander von besonderer Bedeutung. Für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist die Verwendung der deutschen Sprache und die weitgehende Vermeidung von Anglizismen eine Selbstverständlichkeit. Ihre Bitte, eine Anordnung zur Vermeidung von Anglizismen zu erlassen, ist aus hiesiger Sicht allerdings nicht erforderlich, da die hier verwendeten Wörter wie Job, Service oder Care weitgehend in den deutschen Sprachgebrauch aufgenommen und akzeptiert sind.“


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