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Wenig Zustimmung für Deutsch ins Grundgesetz

Der CDU-Bundesparteitag am 02.12.2008 in Stuttgart nahm mit großer Mehrheit einen Antrag an, der deutschen Sprache Verfassungsrang zu geben. Wenige Tage nach diesem Parteitagsbeschluß fragte die Aktion Deutsche Sprache e. V. (ADS) bei den niedersächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten mit E-Post nach, ob sie einer Ergänzung des Artikels 22 Grundgesetz
„Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch“
zustimmen oder diese ablehnen.
Das Ergebnis dieser Rundfrage war recht ernüchternd: Von den 21 Befragten antworteten lediglich zehn Abgeordnete (= 47,62 %). 11 Volksvertreter der CDU aus Niedersachsen hielten es nicht für nötig, auf diese Frage zu antworten. Von den neun Antworten waren sieben (= 77,77 %) uneingeschränkt zustimmend, 1 Abgeoedneter will später entscheiden. Zwei Abgeordnete wollen einem solchen Antrag im Bundestag nicht zustimmen.
Die Aktion Deutsche Sprache empfiehlt, daß alle Freunde der deutschen Sprache die Kandidatinnen und Kandidaten ihres Wahlkreises zur Bundestagswahl im September 2009 nach ihrer Entscheidung zur Frage „Deutsch ins Grundgesetz“ befragen. Es ist ein wichtiges Indiz zur Wahlentscheidung.






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